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Vergleich von Methoden zur Prüfung von ferromagnetischer Wärmetauscher-Berohrung

Anwendungsbereich der Wirbelstromtechnik mit Vormagetisierung

Wirbelstromprüfverfahren mit Vormagnetisierung sind für die Detektierung von Innen- und Außenschäden bei Rohren aus ferromagnetischen Werkstoffen wie C-Stahl, Duplex oder Nickellegierungen entwickelt worden. Maßgebend hierfür sind speziell für diese Herausforderung entwickelte Prüfsonden, mit denen lokale sowie großflächige Korrosion, Risse und alle bekannten Erosionsarten ermittelt werden können und zwischen ihnen unterschieden werden kann.
Auch Schäden an oder unter gefährdeten Stützblechbereichen können festgestellt und deren Tiefe mit hoher Genauigkeit bestimmt werden. Gerade dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber konkurrierenden ZfP-Verfahren wie zum Beispiel der Fernfeldtechnik. Erreichbar sind Prüfgeschwindigkeiten von bis zu 70 Rohren pro Stunde (Durchschnitt: 30 bis 40 Rohre pro Stunde). Mit speziellen Rotiersonden werden auch Schäden wie Risse und Korrosion im Rohrbodenbereich aufgespürt.

Die Reinigung der Rohre ist zwar notwendig, allerdings nicht von so entscheidender Bedeutung wie beispielsweise bei der IRIS-Prüfung. Lediglich magnetische und elektrisch leitende Ablagerungen müssen von der Rohrinnenseite entfernt werden – auf der gesamten Rohrlänge muss ein Sondendurchgang mit 1 mm Untermaß gewährleistet sein.

Voraussetzungen/Einschränkungen:
Mehrere gleichzeitig vorhandene Schadensarten erschweren die Interpretation der Wirbelstromsignale. Es ist daher erfahrenes Prüfpersonal notwendig. Die Schadenstiefe von Außenfehlern kann im Gegensatz zum konventionellen Wirbelstrom nur anhand von Signalamplituden ermittelt werden. Die daraus resultierende Prüfgenauigkeit kann unter Umständen (je nach Material, Rohrdimension und Schadensart) etwas unter der von konventionellen Wirbelstromtechniken liegen.

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